Warum Frauen in die männliche Enrgie gehen
Es wirkt oft wie eine Entscheidung.
Als hätte eine Frau sich bewusst dafür entschieden, stark zu sein. Unabhängig. Kontrolliert. Führend.
Doch in den wenigsten Fällen ist es eine Wahl.
Es ist eine Antwort!
Wenn Stärke notwendig wird
Viele Frauen sind nciht "zu viel". Nicht "dominant". Nicht "zu kontrollierend".
Sie sind angepasst. An das, was das Leben von ihnen verlangt hat. An Situationen, in denen sie gelernt haben:
--> Wenn ich es nicht mache, macht es niemand
--> Ich muss funktionieren.
--> Ich darf nicht zusammenbrechen.
Und so beginnt etwas, das zunächst wie Stärke aussieht, aber oft aus Not entsteht.
Die unbewusste Entscheidung
Es gibt keinen bewussten Moemnt, in dem eine Frau sagt: "ich gehe jetzt ind ie männliche Energie." Es geschieht schleichend. Durch Verantwortung, die übernommen werden muss. Durch emotionale Unsicherheit im Außen. Durch fehlende Stabilität im Gegenüber. Durch Erfahrungen, in denen Vertrauen nicht möglich war.
--> Also übernimmt sie !
Sie strukturiert. Sie hält. Sie entscheidet.
Und verliert dabei Stück für Stück den Zugang zu dem, was sie eigentlich ausmacht.
Kontrolle statt Vertrauen
Was nach außen stark wirkt, ist im Inneren oft etwas anderes:
- Kontrolle statt Hingabe
- Funktionieren statt Fühlen
- Wachsamkeit statt Vertrauen
Denn dort, wo Sicherheit fehlt, kann sich keine echte Weichheit entfalten. Und genau hier beginnt die Verschiebung.
Was das mit Beziehungen macht
Wenn eine Frau dauerhaft in dieser Energie lebt, verändert sich die Dynamik in Beziehungen. Nicht, weil sie "falsch" ist, sondern weil sie trägt.
Und wo getragen wird, entsteht oft kein Raum mehr für ein Gegenüber, der klar steht.
Stattdessen entstehen Dynamiken wie:
a) sie übernimmt die Führung, b) sie entscheidet, c) sie hält alles zusammen.
Und gleichzeitig wächst in ihr etwas anderes:
Erschöpfung!
Frust!
Und oft auch Wut!
Die Wahrheit dahinter
Viele Frauen wünschen sich:
- getragen zu werden
- loslassen zu können
- sich weich zu fühlen
Doch ihr System lässt es nicht zu! Weil es gelernt hat: --> Es ist nicht sicher!
Und genau deshalb geht es nicht um "einfach anders sein". Sondern um Verstehen!
Ein erster ehrlicher Blick
Vielleicht darfst du dich fragen:
🩷 Wo habe ich gelernt, stark sein zu müssen?
🩷 wo übernehme ich Verantwortung, die mich erschöpft?
🩷 Wo fällt es mir schwer, loszulassen, selbst wenn ich es mir wünsche?
Nicht um dich zu verändern --> sondern um dich zu erkennen 🩷
Ausblick in den nächsten Teil meiner Reihe
Freue dich, wir gehen im nächsten Teil noch tiefer:
🟢 in die erschöpfte Weiblichkeit" ;
🟢in das was zurückbleibt, wenn Stärke zur Dauer wird
🟢 und warum so viele Frauen sich selbst darin verlieren
Liebe Leser*innen,
wenn du dich darin wiedererkennst...
Vielleicht hast du beim Lesen gespürt, dass dich diese Dynamik nicht nur berührt, sondern betrifft. Dass du lange stark warst. Vielleicht zu lange. Und dass da ein Teil in dir ist, der sich nach etwas anderem sehnt: Nach Entlasung. Nach echtem Getragen-Sein. Nach einem Weg zurück zu dir.
Genau dafür öffne ich Räume. In meiner Arbeit begleite ich dich dabei, diese Muster nicht nur zu verstehen - sondern Schritt für Schritt aufzulösen.
In deinem Tempo und vor allem --> auf deine ganz eigene Weise.
Ob in der Einzelbegleitung oder im Rahmen meiner Seminarreihe "Lenkst du - oder wirst du gelenkt?", du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Kommentar hinzufügen
Kommentare